Onganku
Dojo



Karate-Do

Ursprung und Philosophie
Karate ist ein Kampfsport, dessen Ursprünge bis etwa zum Jahr 500 n. Chr. zurückreichen. Chinesische Mönche, die keine Waffen tragen durften, entwickelten aus gymnastischen Übungen im Laufe der Zeit eine spezielle Kampfkunst zur Selbstverteidigung. Diese Kampfkunst galt auch als Weg der Selbstfindung und Selbsterfahrung. Als Sport ist Karate relativ jung: Erst Anfang des vergangenen Jahrhunderts entstand in Japan aus der traditionellen Kampfkunst ein Kampfsport mit eigenem Regelwerk.
Auch heute noch spiegelt sich im Karate-Do die fernöstliche Philosophie wider. Übersetzt bedeutet "Karate-Do" so viel wie "der Weg der leeren Hand". Im wörtlichen Sinne heißt das: Der Karateka (Karatekämpfer) ist waffenlos, seine Hand ist leer. Das "Kara" (leer) ist aber auch ein ethischer Anspruch. Danach soll der Karateka sein Inneres von negativen Gedanken und Gefühlen befreien, um bei allem, was ihm begegnet, angemessen handeln zu können.
Im Training und im Wettkampf wird dieser hohe ethische Anspruch konkret: Nicht Sieg oder Niederlage sind das eigentliche Ziel, sondern die Entwicklung und Entfaltung der eigenen Persönlichkeit durch Selbstbeherrschung und äußerste Konzentration. Die Achtung vor dem Gegner steht an oberster Stelle.
(Quelle: Deutscher Karateverband e.V.)




Goju-Ryu

Goju-Ryu ist eines der vier großen japanischen Karate-Systeme mit okinawanischem Ursprung, aus dem Naha-te entwickelt. Ursprünglich teilte sich das Naha-te, aus welchem das Goju-Ryu entsprang, in zwei Richtungen: Ason und Waichinzan. Die Ason-Linie erlosch mit ihrem letzten Meister Tomigusuku. Die Linie Waichinzan vererbte sich über Meister Higashionna und Meister Miyagi ins heutige Goju-Ryu weiter.
Der Name Goju-Ryu wurde zum ersten Mal im Jahre 1929 verwendet. Als in demselben Jahr in Japan eine große Demonstration aller japanischen Kampfkünste stattfand, schickte der Meister seinen Schüler Shinzato Jin'n-an, um ihn zu vertreten. Alle Anwesenden waren Vertreter berühmter japanischer Kampfkunstschulen. Als ein Reporter Meister Shinzato fragte, welchen Stil er vertrete, wußte dieser zunächst keine Antwort. Auf Okinawa war es nicht üblich, daß die jeweilige Kunst des Meisters einen eigenen Namen hatte. Alles wurde
in den Überbegriffen Shorin-ryu (Shuri-te und Tomari-te) und Shorei-ryu (Naha-te) zusammengefaßt. Shinzato überlegte schnell und sagte, sein Stile trage den Namen Hanko-ryu (Hanko bedeutet "halb-schwierig"). Auf Okinawa erzählte er Meister Miyagi von dem Vorfall, und dieser, auch ein Meister der Poesie und Dichtkunst, zitierte daraufhin einen Satz aus den "Acht Epen der chinesischen Fäuste" (Bubishi): "Alles im Universum atmet hart und weich". Aus diesem Zitat stammt der Name Goju-Ryu (Go-Ju bedeutet hart-weich) 1935 kehrte Meister Miyagi endgültig nach Okinawa zurück und unterrichtete dort bis zum Ende seines Lebens. Im Jahre 1952 wurde die Vereinigung für das okinawanische Goju-Ryu gegründet. Ein Jahr später, am 8. Oktober 1953, starb der Meister.
(Quelle: www.karate-online.de)

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